SEIT BEGINN 2018 IST DIE NEUE QUALITÄTSICHERUNGS-VERORDNUNG IN KRAFT

Das bedeutet, dass alle Ordinationen und Gruppenpraxen in ganz Österreich im Laufe der nächsten fünf Jahre die Selbstevaluierung durchführen müssen. Wie in der Vergangenheit, betrifft diese Verpflichtung auch Wahlarztordinationen, Berater und Gutachter wenn sie ihre Leistung im Rahmen einer Ordination erbringen.

Damit nicht alle ca. 24.000 Ordinationen österreichweit zur gleichen Zeit die Evaluierung durchführen müssen, werden ein oder mehrere Bundesländer zu sogenannten Wellen zusammengefasst. Von der ersten Welle sind alle Ordinationen und Gruppenpraxen in Niederösterreich und Vorarlberg erfasst.

Grob skizziert sieht der Fahrplan folgendermaßen aus:

In der ersten Phase werden alle niedergelassenen Ärzte in Niederösterreich und Vorarlberg mittels eingeschriebenem Brief über die anstehende Selbstevaluierung informiert. In dem Brief findet sich auch eine Internetadresse und Zugangsdaten. Die Selbstevaluierung online zu machen ist der einfachste, flexibelste und schnellste Weg die Selbstevaluierung durchzuführen.

Die zweite Phase besteht aus stichprobenartigen Vor-Ort-Besuchen durch eigens ausgebildete ärztliche Qualitätssicherungs-Beauftragte. Das sind erfahrene Kolleginnen und Kollegen, deren vorwiegende ärztliche Tätigkeit in der Niederlassung stattfindet oder stattgefunden hat. Im Zuge dieser Besuche wird einerseits kontrolliert ob die Selbstevaluierung wahrheitsgemäß durchgeführt wurde und andererseits in einem kollegialen Gespräch Erfahrungen ausgetauscht und – sofern nötig – mögliche Wege zu Optimierungen in der Praxis erörtert.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Hier finden Sie unser Kontaktformular.

Nützliche Dokumente zur Selbstevaluierung Ihrer Ordination/Gruppepraxis finden Sie hier.